Ajax (aus dem Englischen; bedeutet: Asynchronous JavaScript and XML) ist meist in Verbindung mit sogenannten Web 2.0-Auftritten anzutreffen.
Mit Ajax wird es Entwicklern ermöglicht, mittels Javascript vorher definierte Inhalte auf Seiten des Clients zu steuern (z.B. aktuelle Informationen/Nachrichten einzublenden, sich ändernde Inhalte präsentieren), ohne dass der Anwender dazu die Internetpräsenz explizit per Browser aktualisieren muss.
Der Besucher kann dabei meist von einer sehr benutzerfreundlichen Navigation, einer übersichtlichen Seitenpräsentation und einer anschaulichen, grafischen Oberfläche mit völlig neuen Ansätzen von Internet-Anwendungen profitieren. Prominente und empfehlenswerte Beispiele hierfür sind: Zoho-Writer (Online-Textverarbeitung), Kiko (Online-Kalenderanwendung) sowie Dienste wie "Pageflakes" (individualisierbare Internetstartseiten).
Des Weiteren kann anhand dieser neuen Technik auch die Interaktion zwischen dem Anwender und der jeweiligen Internetseite erweitert werden, was sich dadurch äußerst, dass es Besuchern unter anderem erlaubt werden kann, selbstständig neue Inhalte einer Seite hinzuzufügen und mit anderen zu teilen. Das äußerst sich dann in Beispielen wie Flickr, YouTube und YIGG.
Außerdem kann Ajax dazu verwendet werden, den Traffic einer Seite auf das Nötigste zu beschränken, ohne den Komfort und die Übersicht einzuschränken.
Spezielle Toolkits, die nicht nur häufig benutzte Standardfunktionen anbieten, bezeichnet man außerdem als "Frameworks". |