Eine kleine Entscheidungshilfe worin sich die einzelnen Distributionen im Kern unterscheiden:
OpenSuse -> bietet Yast, eine Art Kontrollzentrum für Hardware- und Softwarekonfigurationen die das Einrichten von neuen Komponenten im Prinzip sehr einfach gestaltet. Muss man allerdings gewisse Einstellungen manuell in Konfigurationsdateien eintragen, neigt Yast dazu, diese individuellen Vorgaben zu überschreiben. Außerdem wird es von vielen Usern als eine der trägsten Linux-Distributionen angesehen.
Ubuntu -> basiert auf dem Entwicklungszweig "Sid" von Debian. Erleichtert aber gerade Windows-Nutzern den Umstieg auf Linux, da auch proprietäre Formate in Form von Schriften, Java, Adobe Flash und weitere Anwendungen relativ einfach installiert werden können.
Sowohl Ubuntu (und dessen Ableger) als auch OpenSUSE werden oft bei einem Umstieg von Windows / Mac OS nach Linux empfohlen, da sie relativ einfach zu installieren sind, von Haus aus Unterstützung für zahlreiche Hardwarekonfigurationen bieten und über eine große Wissensdatenbank sowie eine hilfsbereite Community verfügen.
PCLinuxOS -> bisher noch eine der kleineren, aufstrebenden Linux-Distributionen, die noch keine allzu große Community um sich schart wie andere Projekte. Daraus ergibt sich auch, dass keine offizielle Roadmap existiert, die die Planung und Veröffentlichung von neuen Versionen anzeigt. Außerdem mangelt es an einer 64-Bit Edition und der offiziellen Unterstützung von anderen Sprachen neben Englisch nach der Installation. Dafür besticht PCLinuxOS durch eine 15-20 minütige Installation, schnelle Boot-Zeiten, eine flotte und solide Oberfläche, aktuelle Softwarepakete, eine Hardwarezentrale und das bereits integrierte Synaptics, welches unerfahrenen Anwendern die Installation von neuen Programmen erheblich erleichtert.
Mandriva -> der Ruf in Sachen Support der Mandriva-Entwickler ist über die Jahre nicht der beste, was dazu geführt hat, dass sich viele Nutzer ... mehr Detail |